Das Gebet, das Jesus uns gegeben hat
Das Vaterunser wird oft aufgesagt, aber selten wirklich gebetet. Jesus hat es uns nicht als Text zum Wiederholen gegeben, sondern als Form — als einen Weg, wie wir mit Gott reden können.
Wir fangen damit an, zu benennen, zu wem wir sprechen. Nicht zu einer fernen Gottheit, nicht zu einer Idee. Zu einem Vater — einem, der nah ist (unser) und heilig (im Himmel).
“Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!” — Römer 8,15
Nimm dir einen Moment. Sag es langsam. Unser Vater im Himmel.
[Platzhalter — Priscilla schreibt diesen Abschnitt]
Wir bitten darum, dass Gottes Wirklichkeit an den Orten sichtbar wird, wo wir leben — in unseren Beziehungen, in unserer Arbeit, in unserer Stadt.
“Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.” — Matthäus 6,10
Gott sorgt — nicht für den ganzen Monat auf einmal, sondern für heute. Diese Bitte erinnert uns an Vertrauen: Wir dürfen abhängig sein.
“Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.” — Philipper 4,6