Fünf Gebetsschritte für Menschen, die Gott noch nicht kennen
Wahrscheinlich fallen dir sofort ein paar Menschen ein. Freunde, Familie, Kollegen. Menschen, die Gott noch nicht kennen — oder die mal gekannt haben und heute weit weg sind. Du möchtest, dass sie ihn erleben. Aber wie betest du für jemanden, der gar nicht glaubt?
Dieser Flow gibt dir fünf konkrete Schritte. Wähl eine Person und geh durch. Einer Schritt pro Tag ist genauso okay wie alle fünf hintereinander.
Niemand kommt von sich aus zu Jesus. Das sagt Jesus selbst.
“Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat…” — Johannes 6,44
Der erste Schritt ist also nicht Überzeugung, sondern Gebet: Vater, zieh diese Person zu dir.
Nenn die Namen. Bitte den Heiligen Geist, in ihrem Leben zu wirken. Dass sie anfängt zu spüren, dass da mehr ist. Dass die Sehnsucht, die sie eh schon kennt, einen Namen bekommt: Du, Gott.
Manchmal ist die Wahrheit direkt vor jemandem — und er kann sie nicht sehen. Die Bibel ist da ehrlich: Da wirkt etwas, das verschliesst.
“…der Gott dieser Welt [hat] die Sinne der Ungläubigen verblendet, daß ihnen nicht aufleuchte das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi…” — 2. Korinther 4,4
Bete, dass dieser Schleier fällt. Dass Lügen, die sie über sich selbst oder über Gott glaubt, sich lösen. Dass Ablenkungen — Druck, Verletzungen, alte Geschichten — nicht mehr den Blick versperren.
Herr, öffne ihre Augen, dass sie Jesus sehen.
Niemand wird durch Argumente überzeugt. Menschen verändern sich durch Begegnung.
“Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater!” — Römer 8,15
Bitte Gott, dass die Person, für die du betest, ihn als Vater erlebt. Nicht als Idee, nicht als Religion, sondern als Beziehung. Dass sie spürt: Ich bin willkommen. Ich darf nach Hause kommen.
Gott wirkt durch Menschen. Das heisst: Jemand muss da sein. Ein Freund, eine Kollegin, ein Nachbar — jemand, dessen Leben Jesus sichtbar macht.
“Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende!” — Matthäus 9,38
Bitte Gott, dass Christen den Weg dieser Person kreuzen. Und frag ehrlich: Bin ich vielleicht einer dieser Menschen? Gib Gott den Raum, dich selbst als Antwort auf dein Gebet zu senden.
Am Ende bleibt es Gottes Werk. Menschen werden nicht durch unsere Klugheit überzeugt, sondern dadurch, dass Gott selbst sich offenbart.
“…daß der Gott unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst.” — Epheser 1,17
Bitte um diesen Geist der Offenbarung — für die Person, die dir auf dem Herzen liegt. Dass sie versteht, wer Jesus ist und was er für sie getan hat. Dass sie irgendwann einen Moment erlebt, in dem alles zusammenfindet.
Und dann: bleib dran. Bete weiter. Gott hat Geduld. Wir auch.